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10. Juni 2013 1 10 /06 /Juni /2013 12:42

LA-1988-2

1988, der Höhepunkt der Glam-Metal-Ära. Guns’n Roses hatten gerade ihr „Appetite for Destuction“ veröffentlicht und in den amerikanischen Radiostationen läuft nichts anderes als „Sweet child o‘mine“.  Ich mittendrin – oder äh, na ja - fast mittendrin. In L.A. angekommen steigen wir (meine Kupels Ralf, Richi und ich) mal wieder in einem schäbigen Motel 6 ab und machen uns auf den Weg zum legendären „Sunset Boulevard“ – DER Treffpunkt der Ausgeflippten die sich in dieser Zeit reichlich dort zu tummeln schienen. Unwissend das der  „Strip“  ca. 35 Km lang ist, tapsen wir froher Hoffnung uns unter die wilde tupierte Menge mischen zu können, irgendwo auf die Kultstrasse zu. Kein zerkokster Nikki Sixx, keine Spur vom saufenden Blacky Lawless! Die Enttäuschung war gross als wir dort nichts, aber auch gar nichts vorfanden. Wir hakten diesen Ausflug enttäuscht als übertriebene Legendenbildung ab und machten unsere eigene Glam-Show bei ein paar Budweiser im sterilen Zimmer, unserem Zuhause für eine Nacht. Der Sunset Boulevard wurde auch ohne uns zu einer der bekanntesten Meilen der Welt. Kaum vorstellbar ;-)

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Published by diemuckedeslebens - in Mein rockendes Herz
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Das Bin Ich!

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Was das soll und wozu

Auf diesem Flop … äh Blog beschreibe ich die Mucke meines Lebens.

 

-Unqualifizierte Musik Reviews von Heute und Gestern
-Lachhaftes rund um die Rockmusik
-Göttliche Musiker
-Meisterwerke der Musikalischen Filmzunft


Rockstar wollte ich werden, meinen Idolen nacheifern! Tja, es kam ganz anders. Die Blockflöte im Anschlag zog ich los die Welt zu erobern. Erste Konzerte unterm Christbaum (gähn) brachten aber leider nicht den gewünschten Erfolg. So wollte ich wie die Jungs von Sweet und Slade die Axt schwingen um ganz gross rauszukommen – wieder nichts. Klassische Gitarre sollte ich lernen hiess es Zuhause (würg). Also liess ich meine musikalischen Ambitionen erstmal für eine Weile ruhen.

Mit 30 zog mich das Gitarrenspielen dann doch wieder in seinen Bann. Klapfe und Verstärker gekauft, dazu ein fettes Effektgerät. Dieter Bursch’s Gitarrenschule, in Buchform, sollte das lang ersehnte Glück bringen. Flink gleiteten meine biegsamen Finger über die Saiten. Nur irgendwie hörte sich das nie an wie auf der im Buch beigelegten CD. Eher wie bei Zappa an einem seiner schlechten Tage – - Ernüchterung.

Es sollte einfach nicht sein! Keine Grupies, keine Millionenvilla in „Beverly wills“, geplatzt der Gedanke an den tiefergelegten Strassenflitzer.

Nun gut – ich probier’s im nächsten Leben nochmal. Doch bis dahin lasse ich Euch teilhaben an meinen musikalischen Errungenschaften und Entdeckungen.

 

Viel Spass dabei! Keep on rockin’


Euer Kalle