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10. Oktober 2012 3 10 /10 /Oktober /2012 12:48

Kiss-Monster.jpg

Kiss MONSTER! Eine Offenbarung für jeden Kiss Fan? Ich sehe die bemalten Kiss Heerscharen schon auf den Knien rutschend gen Mediamarkt pilgern. Ich habe mir das neue und langersehnte Machwerk MEINER Rock Ikonen die letzten Tage ca. 520 Mal reingezogen. Nachdem ich die Single „Hell or Halleluya“ schon vorab kannte und ehrlich gesagt nicht wirklich begeistert war, ist der Rest des Albums glücklicherweise besser und sehr rockig geraten. Die Gitarrenseiten werden kräftig strapaziert, Gene’s Bass-Axt wummert göttlich und trotzdem hätte ich mir etwas mehr Abwechslung und Gefühl gewünscht. Ne göttliche Stanley Ballade hätte der Scheibe sicher gut getan, wenngleich es wohl nicht ins Retro-Albumkonzept gepasst hätte. Es ist ein gutes Album geworden, aber nicht besser als die letzten beiden (Psycho Circus 1998 und Sonic Boom 2009) und bei weitem nicht so genial wie das 92er Revenge Album. Mir fehlen bis auf wenige Ausnahmen die Gehörgangschmeichler, dafür wird geklotzt bis die Perücke rutscht. Wie immer werden die Songs von den verschiedenen Bandmitgliedern gesungen, wobei der gute Paul im Vergleich zu früher etwas zu kurz kommt. Der hatte wohl keine Zeit, da er das Album ja auch noch nebenbei produzieren musste. Trotzdem Hut ab – nach 40 Jahren im Business, einem stattlichen Alter (über 60!!) der beiden Hauptakteure „Brusthaar-Teppich-Paul“ und „Lass-die-Lalle-kreisen-Gene“. Das muss ihnen erstmal einer nachmachen.

 

Bis es zu dem ganzen Spektakel ein offizielles Video gibt, vertröstet uns dieser kurze „Teaser“:

 


 

 

 

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Published by diemuckedeslebens - in KISS my Ass
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Was das soll und wozu

Auf diesem Flop … äh Blog beschreibe ich die Mucke meines Lebens.

 

-Unqualifizierte Musik Reviews von Heute und Gestern
-Lachhaftes rund um die Rockmusik
-Göttliche Musiker
-Meisterwerke der Musikalischen Filmzunft


Rockstar wollte ich werden, meinen Idolen nacheifern! Tja, es kam ganz anders. Die Blockflöte im Anschlag zog ich los die Welt zu erobern. Erste Konzerte unterm Christbaum (gähn) brachten aber leider nicht den gewünschten Erfolg. So wollte ich wie die Jungs von Sweet und Slade die Axt schwingen um ganz gross rauszukommen – wieder nichts. Klassische Gitarre sollte ich lernen hiess es Zuhause (würg). Also liess ich meine musikalischen Ambitionen erstmal für eine Weile ruhen.

Mit 30 zog mich das Gitarrenspielen dann doch wieder in seinen Bann. Klapfe und Verstärker gekauft, dazu ein fettes Effektgerät. Dieter Bursch’s Gitarrenschule, in Buchform, sollte das lang ersehnte Glück bringen. Flink gleiteten meine biegsamen Finger über die Saiten. Nur irgendwie hörte sich das nie an wie auf der im Buch beigelegten CD. Eher wie bei Zappa an einem seiner schlechten Tage – - Ernüchterung.

Es sollte einfach nicht sein! Keine Grupies, keine Millionenvilla in „Beverly wills“, geplatzt der Gedanke an den tiefergelegten Strassenflitzer.

Nun gut – ich probier’s im nächsten Leben nochmal. Doch bis dahin lasse ich Euch teilhaben an meinen musikalischen Errungenschaften und Entdeckungen.

 

Viel Spass dabei! Keep on rockin’


Euer Kalle