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2. März 2012 5 02 /03 /März /2012 11:59

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Kinnlade runter, Augen vor Erstaunen aufreissen ... und Jonny Lang hören.  So ging es mir beim ersten Kontakt meiner verwöhnten Ohrmuscheln mit dieser Ausnahmeerscheinung des Bluesrock. Statt den US-Highschool-Girls in den Ausschnitt zu schielen, verbrachte das Wunderkind seine Teenager-Zeit mit den Rundungen seiner Sechseitigen. Gute Alternative wie man hören kann. "Lie to me" hat er mal eben mit 14 Lenzen aufgenommen, nach erst zweijähriger Gitarrenerfahrung (!). Hört es euch an! Ich wusste nach zwei Jahren erstmal wie man sich eine Klapfe richtig umschnallt. Eine Stimme wie der Pförtner der Jack Daniels Destilleries, und eine Fingerfertigkeit wie der Gitarrenlehrer von Hendrix. Die absoluten Übersongs lassen die erstarrten Gesichtszuege gen Boden rutschen. Der Saal in Zürich (inkl. mir) lag ihm 1997 zu den nackten Füssen als er schweisstriefend und gesichtverzerrt sein Solo in der Mitte der Menschenmenge entzündete. John Lee Hooker meinte mal "He plays so good, I want to break his fingers". Da sag ich nur - Finger weg von dem Jungen! “Lie to me”, hier als Video:

 


 

 

 

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Published by diemuckedeslebens - in Imposantes aus 1997
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Was das soll und wozu

Auf diesem Flop … äh Blog beschreibe ich die Mucke meines Lebens.

 

-Unqualifizierte Musik Reviews von Heute und Gestern
-Lachhaftes rund um die Rockmusik
-Göttliche Musiker
-Meisterwerke der Musikalischen Filmzunft


Rockstar wollte ich werden, meinen Idolen nacheifern! Tja, es kam ganz anders. Die Blockflöte im Anschlag zog ich los die Welt zu erobern. Erste Konzerte unterm Christbaum (gähn) brachten aber leider nicht den gewünschten Erfolg. So wollte ich wie die Jungs von Sweet und Slade die Axt schwingen um ganz gross rauszukommen – wieder nichts. Klassische Gitarre sollte ich lernen hiess es Zuhause (würg). Also liess ich meine musikalischen Ambitionen erstmal für eine Weile ruhen.

Mit 30 zog mich das Gitarrenspielen dann doch wieder in seinen Bann. Klapfe und Verstärker gekauft, dazu ein fettes Effektgerät. Dieter Bursch’s Gitarrenschule, in Buchform, sollte das lang ersehnte Glück bringen. Flink gleiteten meine biegsamen Finger über die Saiten. Nur irgendwie hörte sich das nie an wie auf der im Buch beigelegten CD. Eher wie bei Zappa an einem seiner schlechten Tage – - Ernüchterung.

Es sollte einfach nicht sein! Keine Grupies, keine Millionenvilla in „Beverly wills“, geplatzt der Gedanke an den tiefergelegten Strassenflitzer.

Nun gut – ich probier’s im nächsten Leben nochmal. Doch bis dahin lasse ich Euch teilhaben an meinen musikalischen Errungenschaften und Entdeckungen.

 

Viel Spass dabei! Keep on rockin’


Euer Kalle