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23. Dezember 2013 1 23 /12 /Dezember /2013 09:29

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Und wieder bringt mich in diesem Jahr ein Melodic-Rock Kracher dazu das Tanzbein zu schwingen, anstatt mir bei hard rockender Musik die stählernden Nackenmuskeln zu straffen. Liegt‘s am Alter, oder doch eher daran das dem Metal die grossen Melodien fehlen? Masse statt Klasse? Wild auf der Klapfe zu schrammeln ist natürlich einfacher als gute Songs zu schreiben, treibt den guten Kalliman allerdings mehr und mehr in die kuschelige AOR Ecke. Egal, man hört, was gefällt. In diesem Fall die Band „Find Me“ aus dem Wasa-Land. Bestückt mit einer Handvoll toll rockender Melodic-Granaten, rücken die Herren locker den Mannen von Toto und Foreigner auf die Pelle und bescheren so dem alltagsgeplagten Frustbrocken ungeahnte Glücksgefühle. Für mich ganz klar ein Highlight im blutleeren Rockzirkus des Jahres 2013.

 

Hier der grossartige Song „Road to nowhere“

 

 


 

 

 

 

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5. November 2013 2 05 /11 /November /2013 12:09

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Hossa! Gourmets des Melodic Rock dürften sich dieses Jahr ganz besonders an dieser Band von der Iberischen Halbinsel erfreut haben. Ganz im Stil der alten Recken von Foreigner und Survivor stellen die Madriter ein hervorragendes AOR-Album ins Regal, das bis zur Ziellinie nichts zu wünschen übrig lässt. Das es sich dabei um ein spanisches Produkt handelt verwundert etwas, zumal man nach ein paar Takten der Hörprobe eher eine amerikanische Band vermutet. Die Produktion ist Balsam für’s Herz, das auf dieser Scheibe eh mit wohltuenden Melodien verwöhnt wird. Eine tolle Platte also, die für Leute mit angeschlagenem Gemütszustand das Balsam für die Seele darstellen dürfte.

 


 

 

 


 

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25. September 2013 3 25 /09 /September /2013 13:26

Alphatiger-beneath.jpg

Das Zweitlingwerk der Deutschen Alpha Tiger strotzt nur so vor jugentlichem Übermut. Die Vorbilder dieses erstklassigen Fünfers  sind schnell ausgemacht. Iron Maiden, Rush, Queensrüche und Konsorten stecken tief unter Alpha Tigers Haut. Der Erstklassige Frontmann trillert in allen Höhenlagen, das er im Eunuchencamp locker jeden Gesangscontest für sich entscheiden würde. Überhaupt ist diese aussergewöhnliche Stimme das Trademark dieser Band. Trotz geballter Melodiedichte erschliesst sich diese Metal-Perle dem Lauscher nicht beim ersten Hördurchlauf. Tempowechsel und ungewöhnliche Melodieführungen bedürfen eines genaueren Hinhörens. Also unbedingt mehrmals reinhören, es lohnt sich.

 

Antesten!

 

 


 

 

 

 

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8. August 2013 4 08 /08 /August /2013 14:42

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Ich hätte auf die Bibel schwören können, dass das neue Werk der Power-Metal-Wölfe wieder eine Erleuchtung wird. Mit einem weiteren Meilenstein in der Bandgeschichte melden sich die Kirchenprediger mit einem Heiligtum zurück. Elf erstklassige Götter-Hymnen werden den Gläubigern um die Ohren geschmettert, das die Kanzel nur so wackelt. Dabei greift man zum Glück auf altbekannte Stimmungsmacher zurück. Hey, Ho, Eins Zwei – das bringt Stimmung in den Kirchenchor. Mit diesem Epos sollte auch der letzte ungläubige Zweifler zu bekehren sein. Auf meinem Altar stehen sie auf jeden Fall ganz oben. Wir beten für weitere Göttlichkeiten dieser wirklich einzigartigen Band.

 

Amen and Attack!

 

 


 

 

 

 

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29. Juni 2013 6 29 /06 /Juni /2013 15:23

blacksabbath-13.jpeg

Black Sabbath are b(l)ack! Das 13. Album der britischen Legenden strotzt nur so vor alten, von uns so lieb gewonnenen, Sabbath Trademarks. Schleppender Heavy Metal, dunkel wie der Hinterhof der Hölle und Ozzys einmalige Sirene, die der Unterwelt entsprungen zu sein scheint.  Seine unverkennbare  Stimme überrascht mich mit fast beängstigender, jugentlicher Frische die mich ein wenig an sein herausragendes Album "Ozzmosis" erinnert. Gitarrengott Iomy greift wie immer tieftönig in die Saiten, lässt allerdings wenig Raum fuer Neues  und so wird Sabbath nicht neu erfunden sondern äusserst eindrucksvoll wiederbelebt. Das richtig fett produzierte Werk verweist artverwande Nachahmer in die Schämecke und zeigt den Ewigkopierern den Stinkefinger . Ozzy singt "God is dead" - mag sein, Sabbath sind es noch lange nicht.

Hier ein Live-Schnipsel:


 
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7. Juni 2013 5 07 /06 /Juni /2013 12:33

victorius-the-awakening.jpeg

Feurig geht es zu, auf dem Cover der Teutonischen Metaller Victorius. Nicht weniger feurig die Beschallung, die sie auf diesem Album aus der proppe vollen Pyro-Kanone abfackeln lassen. Brennender Power Metal mit typisch Deutschen Melodien, zum sofortigen Mitsingen bestens geeignet. Dazu ein Frontmann, der nichts anbrennen lässt und dem Dragonforce ähnlichen Klanggewitter den richtigen Zündstoff liefert. Schön das es noch Bands gibt, die diesem eigentlich schon in Schutt und Asche liegenden Metal-Gendre wieder Leben einhauchen. Wer Wohlgefallen an schnellem, melodiösen Metal findet, der wird an dieser heissen Veröffentlichung garantiert seinen höllischen Spass haben. Ich hab’s auf jeden Fall! Zitat Victorius: Metal in your heart and Metal in your Soul – Yesss, wie recht sie doch haben!!

 

Leider mal wieder kein Video, dafür hier der Album-Teaser:

 

 


 

 

 

 

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22. April 2013 1 22 /04 /April /2013 02:54

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Huch, ich fühle mich in die 80er zurückgeschleudert! Der Nordamerikaner Jeff Scott Soto schickt uns mit seiner zusammengewürfelten Truppe auf Zeitreise, ohne dabei altmodisch zu klingen. Was da so modern und locker,flockig aus den Boxen wummert, is Melodic Rock erster Klasse und hätte in den besagten Jahren zwangsläufig zum Welterfolg geführt. Hr. Soto bringt all seine Erfahrung, die er schon bei Yngwie Malmsteen, Talisman, Journey, Axel Rudi Pell usw. unter Beweis gestellt hat, mit ein. Tolle Songs, eine saubere Produktion und ein stimmiges Cover machen dieses Werk zum „Dauer-Rotator“ auf meiner klangverwöhnten Anlage. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen – kaufen, rippen, saugen......

 

Und hier der Clip „Learn to live again“:

 

 


 

 

 

 

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31. März 2013 7 31 /03 /März /2013 13:25

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Der Sage nach soll es ihn noch geben, den Melodic Rock der Oberklasse! Sagenhafte Neuerscheinungen aus dieser Musiksparte sind meist zu suchen. Aber wer suchet der findet – und ich habe gefunden! Heaven knows, wo diese Schweden EDGE die Gabe herholen solche Geniestreiche aus dem Hut zu zaubern. Da muss Magie im Spiel sein. Magisch, wie die Hit-Perlenkette nie in zu seichte oder gar kitschige Sphären abdriftet. Das man den Syntiziser nur sehr dezent in Stellung bring, ist ein grosser Pluspunkt, der diesen Melodic-Kracher doch sanft rocken lässt ohne die Zielgruppe, der sagen wir mal „reiferen“ Hörerschaft zu verunsichern. Fans von TEN und HAREM SCAREM werden bei der Anhörung dieser gelungenen Scheibe befriedigt in den Sessel sinken, wie ein Junkie nach dem Schuss.

 

 

Und hier ein Einblick in den Heizungskeller der Schweden:

 


 

 

 

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24. März 2013 7 24 /03 /März /2013 09:40

krokus-dirty-dynamite.jpg

Der Krokus blüht wieder! Unsere Schweizer Freunde beglücken uns auf ihrem aktuellen Outtake mit einem AC-Boogie-Woogi-Quo-Sammelsorium und lassen es so ganz ihrer Altersvorgabe mächtig krachen. Da schwingt das Bein, da knarzt das Knie, die Hüften wippen, die Glatzen nicken. Klar, hier wird mächtig vom Rahm der beiden Vorbilder abgeschöpft und geklaut, das sich so mancher Strassendieb vor Erfurcht verneigen würde. Der Einfluss von Hr. Von Rohr ist mächtig zu spüren. Auch wenn mir der etwas metallischere Sound auf dem 2006er Combackalbum „Hellraiser“ besser rüberkommt, ist „Dirty Dynamite“ ein richtig gutes Album geworden. Einen grossen Teil trägt dazu die Rostknarz-Röhre von Sänger Marc Storage bei. Der Typ hat schon immer eine hervorragende Stimme besessen, die im gesetzten Alter nicht schlechter zu werden scheint. Und da das damalige Jobangebot bei seinen Helden nicht gefruchtet hat, macht er nun gleich selber seinen eigenen AC/DC-Gedächnis-Sound. Prägnant hören kann man die Bon Scott Verehrung auf dem Stück „Better than Sex“, für mich die beste Nummer auf dem Album. Einzig das Beatles Cover „Help“ in Slow Motion hätte man sich sparen können. Ansonsten eine geile Pfanne, die jede triste Einzimmerwohnung zum Stadion werden lässt.

 

Ein netter Clip hier:

 


 

 

 

 

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22. März 2013 5 22 /03 /März /2013 03:36

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Ein zuckersüsses, mit viel Liebe zubereitetes Schmankerl aus Österreich, serviert uns die Band Serenity mit ihrem neustem Album. Bombastische Melodiebögen spannen sich von gepowerten Krachern, hin zu entzückenden Balladen der Extraklasse, die selbst einem gestandenen Mannsbild wie mir das Augenwasser unter die Lieder drücken. Die erstklassige Stimme von Sänger Georg Neuhauser passt sich optimal in die Symphonien ein, die immer wieder vom Elvengesang einer Metresse gepudert werden. Arabische Klang-Perser verbreiten zuweilen ein Kamelot Feeling. Mutig dann das Queen Cover „Love of my live“ in dem Schorsch sein ganzes Können dem erstaunten Hörer in die Ohren drückt. Ein zweiter Seelenstreichler, der schon auf dem formidablen 2008er Album „Fallen Sanctury“ Platz gefunden hatte , wir in der „Piano Version“ zum Sahnehäubchen dieses Albums – Mozart war gestern!

 

Leider gibt es nur diesen „Teaser“ zum Album:

 


 

 

 

 

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Was das soll und wozu

Auf diesem Flop … äh Blog beschreibe ich die Mucke meines Lebens.

 

-Unqualifizierte Musik Reviews von Heute und Gestern
-Lachhaftes rund um die Rockmusik
-Göttliche Musiker
-Meisterwerke der Musikalischen Filmzunft


Rockstar wollte ich werden, meinen Idolen nacheifern! Tja, es kam ganz anders. Die Blockflöte im Anschlag zog ich los die Welt zu erobern. Erste Konzerte unterm Christbaum (gähn) brachten aber leider nicht den gewünschten Erfolg. So wollte ich wie die Jungs von Sweet und Slade die Axt schwingen um ganz gross rauszukommen – wieder nichts. Klassische Gitarre sollte ich lernen hiess es Zuhause (würg). Also liess ich meine musikalischen Ambitionen erstmal für eine Weile ruhen.

Mit 30 zog mich das Gitarrenspielen dann doch wieder in seinen Bann. Klapfe und Verstärker gekauft, dazu ein fettes Effektgerät. Dieter Bursch’s Gitarrenschule, in Buchform, sollte das lang ersehnte Glück bringen. Flink gleiteten meine biegsamen Finger über die Saiten. Nur irgendwie hörte sich das nie an wie auf der im Buch beigelegten CD. Eher wie bei Zappa an einem seiner schlechten Tage – - Ernüchterung.

Es sollte einfach nicht sein! Keine Grupies, keine Millionenvilla in „Beverly wills“, geplatzt der Gedanke an den tiefergelegten Strassenflitzer.

Nun gut – ich probier’s im nächsten Leben nochmal. Doch bis dahin lasse ich Euch teilhaben an meinen musikalischen Errungenschaften und Entdeckungen.

 

Viel Spass dabei! Keep on rockin’


Euer Kalle