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8. August 2013 4 08 /08 /August /2013 15:51

kiss-creatures-of-the-night.jpg

Nach den disaströsen Verkäufen des Vorgängers “The Elder” katapultieren sich Kiss Anfang der 80er mit diesem hervorragenden Album wieder zurück in den Rock Olymp vieler enttäuschter Fans. Trotz Lineupwechsel und einem Ace Frehley, der bei diesem Album die Gitarre nur von weitem gesehen haben soll, (und sich wohl zu unrecht auf dem Cover zeigt) ist dieses Werk für mich eine der besten Alben der Schminkkünstler. Ungewohnt hart wird hier zur Sache gegangen, ganz anders als zum Beispiel noch zwei Jahre zuvor auf der poppigen „Unmasked“. „Creatures“ ist ein Meilenstein in meiner Sammlung. Dass das Platten-Cover heute eine Wand auf unserer Toilette verschönert soll nicht falsch verstanden werden.

 

Hier ein kurzweiliger Zusammenschnitt zum Titelsong:

 


 

 

 

 

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10. Oktober 2012 3 10 /10 /Oktober /2012 12:48

Kiss-Monster.jpg

Kiss MONSTER! Eine Offenbarung für jeden Kiss Fan? Ich sehe die bemalten Kiss Heerscharen schon auf den Knien rutschend gen Mediamarkt pilgern. Ich habe mir das neue und langersehnte Machwerk MEINER Rock Ikonen die letzten Tage ca. 520 Mal reingezogen. Nachdem ich die Single „Hell or Halleluya“ schon vorab kannte und ehrlich gesagt nicht wirklich begeistert war, ist der Rest des Albums glücklicherweise besser und sehr rockig geraten. Die Gitarrenseiten werden kräftig strapaziert, Gene’s Bass-Axt wummert göttlich und trotzdem hätte ich mir etwas mehr Abwechslung und Gefühl gewünscht. Ne göttliche Stanley Ballade hätte der Scheibe sicher gut getan, wenngleich es wohl nicht ins Retro-Albumkonzept gepasst hätte. Es ist ein gutes Album geworden, aber nicht besser als die letzten beiden (Psycho Circus 1998 und Sonic Boom 2009) und bei weitem nicht so genial wie das 92er Revenge Album. Mir fehlen bis auf wenige Ausnahmen die Gehörgangschmeichler, dafür wird geklotzt bis die Perücke rutscht. Wie immer werden die Songs von den verschiedenen Bandmitgliedern gesungen, wobei der gute Paul im Vergleich zu früher etwas zu kurz kommt. Der hatte wohl keine Zeit, da er das Album ja auch noch nebenbei produzieren musste. Trotzdem Hut ab – nach 40 Jahren im Business, einem stattlichen Alter (über 60!!) der beiden Hauptakteure „Brusthaar-Teppich-Paul“ und „Lass-die-Lalle-kreisen-Gene“. Das muss ihnen erstmal einer nachmachen.

 

Bis es zu dem ganzen Spektakel ein offizielles Video gibt, vertröstet uns dieser kurze „Teaser“:

 


 

 

 

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28. Januar 2012 6 28 /01 /Januar /2012 06:37

Kiss Destroyer

 

Tja, da ist es nun das lang fällige „Review“ eines meiner meist gehörten Klassiker.

Kiss – Destroyer, eine Hardrockperle der 70er. Mit Matchbox-Autos und Lego bewaffnet habe ich mir dieses Schmuckstück immer und immer wieder reingepfiffen, das geniale Cover in den Händen drehend bewundert und diese vier abgefahrenen Gottheiten zutiefst verehrt. Kiss waren damals auf einem der Höhepunkte Ihrer Karriere (Sie hatten mehrere) und ich im besten Alter ihre Musik und das ganze drumherum in mich aufzusaugen. Auch heute noch lege ich diese Perle gerne mal wieder auf. Nostalgiker mit Hang zum Kitsch werden auf dieser Langrille genauso fündig wie echte Hardrocker, und Kuschelrock-Verehrer werden mit der Tränendrüsen-Ballde „Beth“ bedient. Kiss ist mit Destroyer ein sehr, sehr abwechslungsreiches Album gelungen, so das mir auch nach all den Jahren, beim Anhören nicht langweilig wird. Ein echter Klassiker!

 

Hier ein Clip mit allen angespieleten Songs des Albums, einigen interessanten Facts und coolen Fotos und Videos gegen Schluss.



 

 

 

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29. September 2011 4 29 /09 /September /2011 12:47

kiss-sonic-boom.jpg

Ja ich weis, Ihr habt lange darauf gewartet. Wie lange hält er es wohl aus mit dem ersten Review seiner Idole? Als alter KISS-Fan habe ich mich lange zurückgehalten, aber jetzt halt ich's wirklich nicht mehr aus. Also, Sonic Boom ist ein wirklich tolles Album geworden. Der Ersatz Tommy Tayer für den alkoholisierten „Spaceman“ Ace Frehley und Eric Singer für den von Drogen gebeutelten „Catman“ Peter Criss hat sich bezahlt gemacht. Schon lange hörte sich die Band nicht mehr so frisch an, obwohl Paule und Gene die 60er Marke bereits überschritten haben, (!) kam das Konzert in  Zürich letztes Jahr, genial rüber. Eine tolle Show, mit exzelentem digitalen Sound und topfdelen  Akteuren. Nicht umsonst hält sich der Silberling seit Monaten in der Metal Hammer Best Of Liste. Und das Tollste: Sie sind schon wieder im Studio um den nächsten Geniestreich aufzunehmen. Yeah!!!!

So, und nun wird gefackelt, bis die Feuerwehr den Schlauch ausrollt!

 


 
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Das Bin Ich!

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Was das soll und wozu

Auf diesem Flop … äh Blog beschreibe ich die Mucke meines Lebens.

 

-Unqualifizierte Musik Reviews von Heute und Gestern
-Lachhaftes rund um die Rockmusik
-Göttliche Musiker
-Meisterwerke der Musikalischen Filmzunft


Rockstar wollte ich werden, meinen Idolen nacheifern! Tja, es kam ganz anders. Die Blockflöte im Anschlag zog ich los die Welt zu erobern. Erste Konzerte unterm Christbaum (gähn) brachten aber leider nicht den gewünschten Erfolg. So wollte ich wie die Jungs von Sweet und Slade die Axt schwingen um ganz gross rauszukommen – wieder nichts. Klassische Gitarre sollte ich lernen hiess es Zuhause (würg). Also liess ich meine musikalischen Ambitionen erstmal für eine Weile ruhen.

Mit 30 zog mich das Gitarrenspielen dann doch wieder in seinen Bann. Klapfe und Verstärker gekauft, dazu ein fettes Effektgerät. Dieter Bursch’s Gitarrenschule, in Buchform, sollte das lang ersehnte Glück bringen. Flink gleiteten meine biegsamen Finger über die Saiten. Nur irgendwie hörte sich das nie an wie auf der im Buch beigelegten CD. Eher wie bei Zappa an einem seiner schlechten Tage – - Ernüchterung.

Es sollte einfach nicht sein! Keine Grupies, keine Millionenvilla in „Beverly wills“, geplatzt der Gedanke an den tiefergelegten Strassenflitzer.

Nun gut – ich probier’s im nächsten Leben nochmal. Doch bis dahin lasse ich Euch teilhaben an meinen musikalischen Errungenschaften und Entdeckungen.

 

Viel Spass dabei! Keep on rockin’


Euer Kalle