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6. Mai 2013 1 06 /05 /Mai /2013 09:51

peter-criss-book.jpg

Nachdem sich „Spaceman“ Ace Frehley, Gittarrengott von Kiss, bereits über seine Zeit bei den Maskenmännern ausgeweint hat, ist nun „Cat-Man“ Peter Criss, Fellprügler der Urbesetzung in den Startlöchern. Im Gegensatz zu Ace scheint sich Peter noch an eine Menge Details erinnern zu können. So schreibt er sich in dieser kurzweiligen Biografie seinen Frust von der porösen Leber und macht vor keinem Tabu halt – und da gibt es einige! Paul‘s und Gene‘s Herrsch- und Geldsucht kommen ebenso zum Thema wie sein eigener Drogen- und Sexmissbrauch. Dazu beschreibt er ehrlich, wie er sich immer wieder von den anderen Bandmitgliedern ins „Aus“ buxieren lässt, sich mit falschen Managern umgibt und letztlich von „Space Ace“, seinem besten Freund hintergangen wird. Dazu als Krönung die Diagnose Brustkrebs, den er glücklicherweise bezwingen konnte. Da gibt es einiges woran Peter bis heute zu nagen hat. Ein aufgewühltes Leben zwischen Superstar und Bettelstab. Für Kiss Fans ein Muss, andere könnten aufgrund fehlenden Wissens über die einzelnen Bandmitglieder dem Spass beraubt werden. Man darf sich freuen, was Gene und Paul entgegenzusetzen haben.

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5. April 2013 5 05 /04 /April /2013 14:24

slash-book

Slash und seine Mannen von Guns’n Roses, sind sicher eine der schillernsten Erscheinungen, im Rockzirkus der 80er und 90er. Obwohl die Guns nie mein Ding waren (Axels Stimme, sein „Stageacting“ und sein Modegeschmack erzeugen bei mir heftigsten Hautausschlag), hat mich das Buch doch bestens unterhalten. Den Titel sollte man allerdings in „Slash, Axel und der Rest“ ändern. Die durch exzessiven Drogen-Cocktail-Missbrauch immer grösser werdende Kluft zwischen der vernebelten Band und dem weitgehend „cleanen“ Exzentriker Axel Rose, wird hier zum Hauptthema und führt ganz klar zum Trauma bei Slash. Eine Meinug darüber, wer in dieser Band der grössere Vollidiot war, kann sich jeder nach dieser Lektüre selber bilden. Interessant auch wie die Senkrechtstarter, die alle Asse in den Händen hielten, durch unglaubliche Dummheit genau so schnell wieder im Nichts verschwanden. Zurück blieb nur die verschleierte Erinnerung und der Drogensumpf, der den Mitgliedern bis heute im Nacken sitzt. Eine traurige, ehrliche Geschichte aus den Abgründen des Rockfriedhofs auf dem die Guns hoffentlich ihre ewige Ruhe finden werden (Bitte verschont uns mit einer Reunion!). Da kann man schon fast froh sein, nie der Einstiegsdroge Instrument erlegen zu sein.

 

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16. Februar 2013 6 16 /02 /Februar /2013 09:40

break-out.jpg

 

Gute Freunde bringen‘s einfach – in diesem Fall das neue „Break Out“ Magazin. Eine Musik-Zeitschrift für Hard und Heavy Freunde. Das Heft hat mich gleich überzeugt. Es ist mit viel Liebe gestaltet und man spürt den Enthuisiasmus den die Herausgeber an den Tag legen. Anbeter schwarzer Spielrichtungen werden hier nicht bedient. Hier geht es einzig und allein um die Huldigung des einzig waren, Heavy Rock, Melodic Rock, Melodic Metal, AOR usw. Besonders authentisch finde ich die Herren Schreiberlinge, die einfach aus dem Bauch heraus drauflosschreiben, auch wenn es manchmal zum Schmunzeln anregt. Ein Heft von Fans für Fans eben. Wer allerdings an ellenlangen Doktorarbeiten über seine Lieblingsband die Glücksehligkeit findet, sollte doch eher auf ein anderes Magazin zurückgreifen. Die Artikel sind auch für ältere Semster gut lesbar, sofern man über eine Lesehilfe verfügt (zum Glück keine rote Schrift auf schwarzem Grund) und der Reklame Anteil hält sich in angenehmen Grenzen. Besonders cool, wenn auch gewöhnungsbedürftig finde ich die CD-Besprechungen ohne Bewertung. Schnelles „abhaken“ schlecht bewerteter Bands liegt also nicht drin. Hier muss man lesen und sich eine eigene Meinung bilden.

 

Positiv:

 

Einfache Texte mir persönlichem „Touch“

Keine Berichte über Death- und Black Metal

CD Besprechungen ohne Punktebewertung

Übersichtlich und gut lesbar

Wenig Werbung

Angenehmer Preis

 

Negativ:

 

Erscheint nur alle zwei Monate

Kalender statt Poster in der Heftmitte

 

 

BREAK OUT – Das Heavy Rock Musik Magazin

Preis: 3 EURO. Sprache: Deutsch

www.breakoutmagazin.de

 


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3. Oktober 2012 3 03 /10 /Oktober /2012 12:55

Steven-Adler-Memoir.jpg

Steven Adler, abgefuckter Schlagzeuger von Guns N Roses, offenbart in diesem kurzweiligen Buch alle Abgründe seines miserablen Lebens. Einst mit besagter Band auf dem Rock Olymp und nach dem Aus der Abstieg ins Elend. Seiner Vergangenheit hinterhertrauernd verabreicht Steve 20 Jahre lang seinem Körper, was immer man Trinken, Schnupfen, Rauchen oder Spritzen kann. Ein offenes Bekenntnis eines sympatischen Loosers, der das Geld, das er mit diesem Buch verdient hat hoffentlich in seine drogenfreie Zukunft investiert hat – Lesenswert!


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21. Juli 2012 6 21 /07 /Juli /2012 13:26

frehleyregrets.jpg

Was man als immergeiler Rockstar so alles erleben kann und wie man sich das Leben selbst schwer macht erfährt man in dieser Biografie von „Space Ace“, Leadgitarrist von Kiss, der mittlerweile mal wieder auf mehr oder weniger erfolgreichen Solopfaden wandelt. Dabei verstrickt sich unser Ace in nicht zu viele Details, was wahrscheinlich auch an seinem etwas reduzierten Erinnerungsvermögen liegen könnte. Deshalb ist dieses Buch wohl auch nicht sehr umfangreich ausgefallen. Unterhaltsam und einfach geschrieben gibt er einige Anekdoten, auch über seine Bandkollegen zum Besten. Das dabei Gene-Schlabberzunge-Dollar-Simmons schlecht abschneidet ist nicht zu verwundern. Beide pflegen einen sehr unterschiedlichen Lebenswandel. Mit einigen netten Fotos aufgepeppt, eine gute Unterhaltung auch für Nicht-Kiss-Fans, falls es die geben sollte!?

 

Hier das Commercial dazu:

 


 

 

 

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8. Oktober 2011 6 08 /10 /Oktober /2011 15:54

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Hat er der Fledermaus den Kopf abgebissen, oder nicht? Und wenn ja warum? Dieses Blätterwerk  lüftet alle Geheimnisse rund um den „Prince of Darkness“. Mit seinem ganz eigenen Charm fischt Ozzy eine unglaubliche Story nach der anderen aus seinem „Jelly Hirn“. Unfassbare, selbstkritische Geschichten aus seiner Jugend bis Heute, mit viel britischem Humor erzählt. Ich habe das Buch in Englisch verschlungen und das soll was heissen, da ich ja eher als Leseverweigerer bekannt bin. Zieht es Euch rein, Ihr werdet es lieben! – Garantiert!



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5. August 2011 5 05 /08 /August /2011 10:47

lemmy-talking.jpg

Nein, nein, ein grosser Motörhead Fan war ich nie. Trotzdem habe ich dieses Buch in beachtlichen 4 Tagen „durchgeackert“ – man glaubt es kaum! Ok, es war auch nicht wirklich anstrengend den Ergüssen der alten Bühnensau zu folgen und Bilder hat’s auch drin. Das Werk besteht ausschliesslich aus mehr oder weniger intelligenten Zitaten, nach Themen geordnet und mit Jahreszahlen versehen, in chaotischer Reihenfolge. Der Mief von Jeans und Leder inklusive. Einfach was für Zwischendurch. Ideal in Bus und Bahn, beim Kinder hüten oder auf dem Klo. Nicht mehr und nicht weniger. Kutte anziehen und Spass haben!

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23. Juli 2011 6 23 /07 /Juli /2011 09:21

Motley_Crue_-_The_Dirt_Confessions_of_the_World-s_Most_No.jpg

Ich gebe zu, ich bin keine grosse Leseratte. Bücher und ich stossen sich ab wie Ozzy und Weihwasser. Aber wenn es um Metal geht, mach ich eine Ausnahme. So geschehen mit der Biografie von Mötley Crüe. Erschreckendes tut sich hier auf. Ein abgefuckter Haufen stinkender Vollidioten, schlägt sich mehr oder weniger gut durchs versoffen-verfixte Leben. Dazu eine gute Portion Sex mit unzähligen, halbtoten Bühnenschlampen. Wie runtergekommen kann ein Mensch eigentlich sein? Sex, Drugs and Rock‘n Roll - von mir aus, aber alles hat seine Grenzen. Die Geschichte der Band wird von jedem einzelnen Mitglied, Managern und Begleitdamen in kleinen Häppchen aufgerollt und ist nicht immer Deckungsgleich. Genau das macht dieses Buch aus. Auch andere Rockstars kriegen ihr Fett weg und so gerät das doch ziemlich dicke Schreibwerk nur selten in seichte Gefilde. Ich jedenfalls hab‘s genossen, obwohl ich doch des öfteren den Kopf schütteln musste.  Viel Spass also und danke noch an Dani Weibel, der uns dieses Werk überlassen hat.

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Was das soll und wozu

Auf diesem Flop … äh Blog beschreibe ich die Mucke meines Lebens.

 

-Unqualifizierte Musik Reviews von Heute und Gestern
-Lachhaftes rund um die Rockmusik
-Göttliche Musiker
-Meisterwerke der Musikalischen Filmzunft


Rockstar wollte ich werden, meinen Idolen nacheifern! Tja, es kam ganz anders. Die Blockflöte im Anschlag zog ich los die Welt zu erobern. Erste Konzerte unterm Christbaum (gähn) brachten aber leider nicht den gewünschten Erfolg. So wollte ich wie die Jungs von Sweet und Slade die Axt schwingen um ganz gross rauszukommen – wieder nichts. Klassische Gitarre sollte ich lernen hiess es Zuhause (würg). Also liess ich meine musikalischen Ambitionen erstmal für eine Weile ruhen.

Mit 30 zog mich das Gitarrenspielen dann doch wieder in seinen Bann. Klapfe und Verstärker gekauft, dazu ein fettes Effektgerät. Dieter Bursch’s Gitarrenschule, in Buchform, sollte das lang ersehnte Glück bringen. Flink gleiteten meine biegsamen Finger über die Saiten. Nur irgendwie hörte sich das nie an wie auf der im Buch beigelegten CD. Eher wie bei Zappa an einem seiner schlechten Tage – - Ernüchterung.

Es sollte einfach nicht sein! Keine Grupies, keine Millionenvilla in „Beverly wills“, geplatzt der Gedanke an den tiefergelegten Strassenflitzer.

Nun gut – ich probier’s im nächsten Leben nochmal. Doch bis dahin lasse ich Euch teilhaben an meinen musikalischen Errungenschaften und Entdeckungen.

 

Viel Spass dabei! Keep on rockin’


Euer Kalle