Meine persönlichen Ansichten über Musik, die mein Leben begleitet.
Slash und seine Mannen von Guns’n Roses, sind sicher eine der schillernsten Erscheinungen, im Rockzirkus der 80er und 90er. Obwohl die Guns nie mein Ding waren (Axels Stimme, sein „Stageacting“ und sein Modegeschmack erzeugen bei mir heftigsten Hautausschlag), hat mich das Buch doch bestens unterhalten. Den Titel sollte man allerdings in „Slash, Axel und der Rest“ ändern. Die durch exzessiven Drogen-Cocktail-Missbrauch immer grösser werdende Kluft zwischen der vernebelten Band und dem weitgehend „cleanen“ Exzentriker Axel Rose, wird hier zum Hauptthema und führt ganz klar zum Trauma bei Slash. Eine Meinug darüber, wer in dieser Band der grössere Vollidiot war, kann sich jeder nach dieser Lektüre selber bilden. Interessant auch wie die Senkrechtstarter, die alle Asse in den Händen hielten, durch unglaubliche Dummheit genau so schnell wieder im Nichts verschwanden. Zurück blieb nur die verschleierte Erinnerung und der Drogensumpf, der den Mitgliedern bis heute im Nacken sitzt. Eine traurige, ehrliche Geschichte aus den Abgründen des Rockfriedhofs auf dem die Guns hoffentlich ihre ewige Ruhe finden werden (Bitte verschont uns mit einer Reunion!). Da kann man schon fast froh sein, nie der Einstiegsdroge Instrument erlegen zu sein.